12. Juni 2019

Säulen der effektiven Überwachung in einer Cloud Native Welt (Teil 2)

Säulen der effektiven Überwachung in einer Cloud Native Welt (Teil 2) (Titima Ongkantong / shutterstock.com)

Der erste Artikel zum Thema Monitoring in einer auf Microservices basierenden Umgebung hat bereits zwei der vier Überwachungsansätze, die in solchen Umgebungen verwendet werden, vorgestellt – das Black Box Monitoring und das White Box Monitoring. Bleiben noch die Säulen Zentralisierte Protokollierung und Request Tracing, die im Folgenden näher erläutert werden.

Die zentralisierte Protokollierung: Wertvolle Debugging Daten frei Haus

Das Thema der zentralisierten Protokollierung/ Logging ist kein neues. Schon vor über 20 Jahren gehörten Logmechanismen wie sysLog zum Standard. Warum also näher auf diesen alten Hut eingehen?

Cloud Native Anwendungen (Microservices/PODS) sind stateless und idempotent. Das bedeutet: keine Persistierung (State) von Daten – also auch keine Log Daten – innerhalb eines Microservices, und: „Container sterben“, wenn der Kubernetes® Controller dies benötigt. Danach entstehen sie, wie ein Phönix aus der Asche, vollkommen neu und haben eine neue Identität. Da Container und Server mit nativer Cloud Infrastruktur kurzlebig sind, kommt dem zentralen Logging eine hohe Bedeutung zu. Ob splunk, ELK oder der CANCOM Log Service auf Basis von GrayLog – es wird ein zentrales Logging mit Skalierfähigkeit benötigt. Der typische Cloud Ansatz: Starte klein und skaliere bei Bedarf.

Der Benefit einer zentralen Auswertung ist, dass sich alle System- und Anwendungsprotokolle an einem Ort befinden und so einfach und beliebig in Relation gesetzt werden können. Dies kann eine sehr leistungsstarke Lösung sein. Darüber hinaus können kritische Logmeldungen gefiltert, dem zentralen Alarmierungsstream zugeführt und so ein Event im zentralen Vorfallmanagement ausgelöst werden.

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