11. Mai 2017

Die Treiber für faire Plattformen? Respekt und Liebe für die Profession!

Die Treiber für faire Plattformen? Respekt und Liebe für die Profession! (Bild: pixabay.com/purimelgar20)

Machen Sie selber den ultimativen Plattform-Test

Uns technologieorientierten Menschen wirft man neben trockenem Humor gerne fehlende Emotionalität vor. Und dank der RWTH tummeln sich ja in Aachen besonders viele technikaffine Menschen. Diese Fokussierung auf Technologie spiegelt sich auch in der Startup-Szene und den vielen mittelständischen Unternehmen in der Region wider. Mit Ideen aus Aachen lassen sich häufig andere Produkte und Services verbessern, oder die Produktion noch effizienter gestalten. Die technologieorientierten Menschen haben sich die letzten Jahre anscheinend damit abgefunden, dass sich die großen Räder anderswo drehen: Fast alle großen digitalen Geschäftsmodelle kommen aus dem Silicon Valley und die deutschen Vorzeigeprojekte aus Berlin.

Erste Risse in der Welt der bekannten und erfolgreichen Plattformen

Aber in den digitalen hyper-skalierenden Glamourwelten zeigen sich erste Risse. Uber bietet zwar den Taxikunden einen hocheffizienten Service, den alle schätzen, die einfach schnell und preiswert von A nach B kommen wollen. Aber die Taxifahrer setzen nicht auf Uber und sie lieben Uber bestimmt nicht. Ganzen Beitrag lesen

02. Dezember 2016

Gute Sache: Digitalisierung für den Kultur- und Erlebnisraum Bleiberger Fabrik

Gute Sache: Digitalisierung für den Kultur- und Erlebnisraum Bleiberger Fabrik - Foto von Thomas Langens: 25 Jahre Jugendkunstschulen NRW im SLM

Gemeinnütziger Kulturbetrieb trifft auf IT-Unternehmen.

Was zunächst nach dem Aufeinandertreffen zweier Welten klingt, ist der Beginn einer partnerschaftlichen Kooperation der Bleiberger Fabrik und den Aachener IT-Unternehmen NetAachen und synaix.

Im Rahmen des Projekts „Gute Sache“ hat sich die Bleiberger Fabrik für eine Kooperation mit den beiden Unternehmen qualifiziert, von der alle Seiten profitieren sollen. Für die Mitarbeiter der Bleiberger stand dabei der Wunsch nach der Verbesserung der digitalen Kommunikation im Fokus.

Für die Organisation und Durchführung des breiten Kurs-Angebots ist eine enge Abstimmung der festen und ehrenamtlichen Mitarbeiter mit den Externen – Dozenten, Künstlern, Fotografen und den Bildungsträgern – nötig. In der heutigen Zeit ist das Mittel der Wahl klar das Internet. Doch mit ein bisschen Mail und Datei-Austausch über bekannte US-Cloud-Dienste ist es bei so vielen Beteiligten nicht getan. Das hat die Erfahrung mit dem Wildwuchs der letzten Jahre gezeigt. Ganzen Beitrag lesen

27. April 2016

Die Überall Lernen App verbindet das Klassenzimmer mit zu Hause

phase6 Geschäftsführer Hendrik Langner (rechts) im Gespräch mit Stefan Fritz - Foto: synaix

Interview 

Heute im Gespräch mit Stefan Fritz: Hendrik Langner, Mitgründer und Geschäftsführer von phase6, dem führenden deutschen Vokabeltrainer. Er berichtet über die Entwicklung des Geschäftsmodells zur digitalen Plattform.

Du selber bist seit 2002 bei phase6, das Unternehmen ist also schon eine Weile am Markt und Ihr habt Euch in der Zeit stetig weiterentwickelt. Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell?

Ich bezeichne unser Produkt als Wortschatztrainer-Plattform – auch wenn wir auf der Webseite den Begriff Vokabeltrainer verwenden. Doch ich denke, wir haben mehr zu bieten. Aber fangen wir vorne an:

Wir haben die Idee der Lernkartei mit regelmäßiger Wiederholung in digitaler Form umgesetzt. Statt dem Kasten mit Karteikärtchen, den viele Eltern noch aus ihrer Schulzeit kennen, haben wir die Vokabelabfrage auf dem Computer übertragen.

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