15. Juni 2018

Serverless durch die Cloud Computing-Welt

Serverless durch die Cloud Computing-Welt (Foto: synaix)

Wie wird in Zukunft programmiert? Welche Möglichkeiten gibt es für Entwickler? Das war Thema des Vortrags „Alles, was du schon immer über Serverless wissen wolltest“ von Niko Köbler, der letzte Woche bei synaix stattfand. Köbler selbst ist Multi-Akteur in der Cloud-Welt: Neben Tätigkeiten als Software-Architekt, Entwickler und Trainer für Java und JavaScript Unternehmenslösungen spricht er regelmäßig auf nationalen und internationalen Konferenzen und ist Mitorganisator der Java User Group Darmstadt. Außerdem ist er Autor zahlreicher Fachartikel sowie des Buches „Serverless Computing in der AWS Cloud“.

Trendthema Serverless

Vor allem um den Inhalt dieses Buches ging es dann auch in den synaix Räumlichkeiten: Serverless ist das neue Trendthema, eigentlich niemand im Bereich Cloud Computing kommt derzeit daran vorbei. Dabei bedeutet Serverless hier nicht, dass keine Server mehr notwendig sind. Vielmehr soll die Konzentration bei der Ausführung von Codes auf der Ebene von einzelnen Funktionen liegen und Punkte wie das Management von Serverinstanzen, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit an die Cloud abgegeben werden.

Abgrenzung zur Containervirtualisierung

Ein Container fasst eine einzelne Anwendung mit allen Abhängigkeiten wie Bibliotheken, Hilfsprogrammen und statischen Daten zusammen. Durch dieses Vorgehen wird das Bereitstellen der Anwendungen deutlich vereinfacht. Die in den Containern gespeicherten Anwendungsdaten lassen sich äußerst einfach transportieren und installieren. Darüber hinaus ist durch den Einsatz von Containern gewährleistet, dass die auf einem Computer genutzten Ressourcen strikt voneinander getrennt sind. Als Standardwerkzeug der Containerverwaltung hat sich Kubernetes etabliert – es wird auch als das „Betriebssystem der Cloud“ betrachtet. Allerdings stellt sich die Verwaltung von Kubernetes häufig als aufwendig und zeitintensiv dar. Ganzen Beitrag lesen

06. Juli 2017

Warum Kubernetes die richtige Plattform für Container ist

Warum Kubernetes die richtige Plattform für Container ist (PIRO4D / pixabay.com)

Wenn Trends aufeinander treffen

Die aktuellen Trends DevOps und Container (Docker) beschäftigen uns in den letzten Monaten intensiv. Wir haben uns Gedanken gemacht, welchen Herausforderungen man begegnet, wenn beide Trends aufeinandertreffen.

Eine Anforderung an DevOPs ist das agile und schnelle Entwickeln und Testen von Software. Hierfür benötigen Entwickler unkomplizierten Zugriff auf eine Testumgebung.

Genau dafür gibt es aber doch Docker, oder? Also wird die Software mal eben in einen Container gepackt, Vagrant installiert und darin ein individueller Docker-Container gestartet. Fertig! Oder doch nicht?! Docker für den Desktop ist doch beliebt und einfach.

Der Irrweg: Docker Desktop

Aber so einfach ist es dann nicht. Denn Docker auf dem Desktop benötigt zum einen Portveröffentlichungen und mehrere Container, die verbunden werden müssen. Selbst mit einem guten Tooling treten dabei immer wieder unterschiedliche lokale Probleme auf. Zudem müssen alle Entwickler tiefergehendes KnowHow von Vagrant, Docker und vom Docker-Netzwerk haben.

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