17. August 2017

synTechTalk: Ergänzen der comuny-API um weitere Funktionen

synTechTalk: Ergänzen der comuny-API um weitere Funktionen (pixabay.com / simplu27)

Im ersten Teil dieses Artikels haben wir begonnen, das Grundgerüst für eine Applikation, die die comuny API nutzt, zu erstellen. Über diese API können Anbieter aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens ihre eigenen Lösungen mit geringem Aufwand an die comuny Plattform „anschließen“ und so die Vorteile der comuny-Plattform Infrastruktur, wie sicheren Zugang und Datenschutzkonformität, nutzen.

Mit dem bisherigen Grundgerüst lassen sich Daten ablegen und abrufen; in diesem Teil werden wir Funktionen zum Ändern, Löschen und Teilen hinzufügen und unsere CRUD-Anwendung somit fertig stellen.

Bearbeitung eines Payloads

Daten, die in comuny abgelegt wurden, können natürlich auch wieder verändert werden. Da wir bereits einen Payload abgelegt haben und dessen RegistryEntry-ID kennen, können wir ganz einfach einen neuen Inhalt für diesen hinterlegen:

function editPayload(payloadId, content) {
    comunyPut('payloads/' + payloadId, {
        payload: content
    });
}

Als neuen Inhalt nehmen wir hier das auf die ersten zwei Worte gekürzte Lorem Ipsum in umgekehrter Reihenfolge. Ganzen Beitrag lesen

03. August 2017

synTechTalk: Einstieg in die comuny-API

synTechTalk: Einstieg in die comuny-API (Bild: whiteMocca/shutterstock.com)

comuny bietet eine zentrale Plattform, auf der Anbieter aus den verschiedensten Bereichen des Gesundheitswesens ihre Lösungen mit wenig Aufwand datenschutzkonform entwickeln und über eine definierte Schnittstelle „anschließen“ können. Durch die Mischung aus erfüllten Datenschutzauflagen, dem bereitgestellten Platz für eigene Apps und dem Zugang zu einer Community für den Wissensaustausch stellt comuny für Entwickler eine Plattform voller Vorteile dar. Teil eins dieses synTechTalk-„Zweiteilers“ beschäftigt sich mit der angesprochenen Schnittstelle (API) und zeigt, wie sie benutzt werden kann, um Daten abzulegen.

Die comuny-Schnittstelle ist eine gewöhnliche REST-API. Die Anfragen und Antworten sind in JSON gehalten. Die Authentifizierung erfolgt via OAuth2. Alle weiteren Informationen können in der API-Dokumentation (siehe ZIP-Datei im nachfolgenden Abschnitt) nachgelesen werden.

Voraussetzungen

Um comuny nutzen zu können, wird ein Konto benötigt. Dieses lässt sich hier in wenigen Schritten erstellen. Im Anschluss muss die „comuny CRUD“-Applikation freigeschaltet werden. Diese ist unter Meine Dienste » Store zu finden. Ganzen Beitrag lesen

29. Juni 2017

Der 1. comuny Entwickler-Workshop bei synaix

Der 1. comuny Entwickler-Workshop bei synaix (Foto: synaix)

Am 27.06. fand in den Räumen von synaix der „1. comuny Entwickler-Workshop“ statt. Ziel des Workshops war das Verstehen der technischen comuny Funktionen und Prinzipien sowie das Zusammenkommen mit anderen Entwicklern und digitalen Ideen.

Letzteres wurde bereits am Vorabend in gemütlicher Runde eingeleitet. Bei einem entspannten Abendessen und einer anschließenden kleinen Stadtführung durch Aachen lernten sich die Teilnehmer kennen. Neben synaix Entwicklern nahmen Mitarbeiter des Universitätsklinikums Jena, des FPZ Forschungszentrums Köln und des Pharmaunternehmens carefusion an dem Praxisworkshop teil.

comuny – Die Plattform für Gesundheits-Apps

Am Workshop-Tag stellte comuny Geschäftsführer und Gründer Dr. Dominik Deimel zunächst die technischen Funktionen und Prinzipien der Gesundheitsplattform vor. Dabei verdeutlichte er, in welcher Form comuny den Plattform-Gedanken lebt und wie App-Entwickler von comuny profitieren können.

Anhand des Beispiels der Kommunikation von Fitnessdaten an eine Patientenakte visualisierte er die sichere und verschlüsselte Ablage der Daten in der comuny Plattform und deren Austausch zwischen Patient und Krankenhaus. Ganzen Beitrag lesen

31. Mai 2016

Eine Plattform mit integrierter Sicherheit für Apps und Anwender

Eine Plattform mit integrierter Sicherheit für Apps und Anwender - Bild: pixabay.com/geralt

Der Bedarf an einfachen, sicheren Kommunikationslösungen im deutschen Gesundheitswesen ist ungebrochen. Der Nutzen würde sich direkt bei Ärzten, Kliniken und Patienten bemerkbar machen – warum also geht es nur schleppend vorwärts? Vieles, was als contra-Argument ins Feld geführt wird, hat mit Sicherheit zu tun – das könnte sich jetzt ändern.

Das deutsche Gesundheitswesen ist innovationshemmend. Die Idee der Selbstverwaltung, die Gesundheitsversorgung soll nach dem Willen des Staates die Konsensbereitschaft zwischen den Beteiligten, Versicherer (Krankenkassen), Leistungserbringer (Ärzte) und Patienten (Beitragszahler) fördern. Eine hübsche – jedoch allzu theoretische – Wunschvorstellung, doch bahnbrechende und innovative Entwicklungen sind bedingt durch dieses Systemprinzip nur schwer zu erreichen.

Ein schützendes Dickicht lässt auch keine Innovationen durch

Die vielen Vorschriften, Verordnungen und Gesetze in allen medizinnahen Bereichen, wie Pharma, Medizingeräte, Behandlungsprozesse machen die Situation eher schlimmer als besser. Dabei kann ihnen nicht grundsätzlich das Ziel abgesprochen werden, die Menschen schützen und zur Gesundung beitragen zu wollen. Doch in ihrem komplexen Zusammenwirken ist ein Dickicht entstanden, in dem Anbieter für neue Ideen einen langen Atem und vor allem sehr viel Kapital benötigen.

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21. April 2016

conhIT 2016: die Cloud erreicht die Gesundheitsbranche

conhIT 2016: die Cloud erreicht die Gesundheitsbranche - Bild: pixabay.com/stux

Meine Eindrücke und Meinungen vom Rundgang über die conhIT (Connecting Healthcare IT), die sich selbst als Europas wichtigste Fachmesse für Gesundheits-IT bezeichnet.

Langsam erwacht auch in der Gesundheitsbranche die Erkenntnis, dass man in der Gesundheits-IT am Thema Cloud nicht vorbei kommt.

War der Begriff „Cloud“ auf der conhIT 2015 meist noch mit dem Zusatz „private“ versehen, entwickelt sich mittlerweile ein Verständnis dafür, dass ein wesentlicher Vorteil der Cloud eben in der grundsätzlichen Offenheit des Zugriffs liegt.

Insbesondere IT-Systemanbieter verwendeten im Jahr 2015 gerne die Vokabel „private Cloud“, um Praxen und medizinischen Verwaltungszentren (MVZs) ihre Hardwaresysteme zu verkaufen. Inzwischen hat sich das Verständnis des Cloud-Begriffs gewandelt und die Cloud wird als die Chance zur Digitalisierung angesehen. – Und Digitalisierung steht dabei vor allem für Vernetzung.

Vernetzung, Offenheit, Mobilität, Sicherheit

Vernetzung, Offenheit, Mobilität und Sicherheit – das sind die Schlagworte, die mir auf der conhIT 2016 immer wieder begegnet sind. Ganzen Beitrag lesen