07. Februar 2018

Kaiser Karl und die Folgen der dezentralen Kryptowährungen (Bitcoins)

Kaiser Karl und die Folgen der dezentralen Kryptowährungen (Bitcoins) (ThomasWolter und sinisamaric1 / pixabay.com)

Manchmal hilft ein Blick in die Geschichte: Irgendwie haben wir Menschen alles schon einmal probiert. Auch wenn es im Jahre 870 noch keine Bitcoins oder andere Kryptowährungen gab, so ist der Wunsch vieler nach der Trennung von staatlicher Macht und zentraler Währung (Zentralbank) doch nicht neu.

Aber irgendwie scheint eine gewisse Grundordnung hilfreich für das Prosperieren von Gesellschaften zu sein. Ob unser Wunsch nach zentralbankfreiem Geld durch Kryptowährungen wirklich ein guter Wunsch an die Fee ist?

Lesen Sie selbst:

„Die Vielzahl von Münzsorten und die Schwankungen des Wertverhältnisses zwischen Gold und Silber erschwerten die Verwendung von Bargeld im Frühmittelalter in hohem Maß. Karl der Große setzte dieser Verwirrung ein Ende und schuf in seinem Reich eine erheblich besser geordnete Währungslandschaft. Die Reform war übrigens schon ab 755 unter seinem Vater Pippin in die Wege geleitet worden. Marc Bloch zufolge basierte sie auf den folgenden drei Prinzipien: Die Prägetätigkeit fiel wieder in die Zuständigkeit des Königreichs; das Verhältnis zwischen dem nun als reale Münze vorhandenen Denar und dem Solidus wurde neu bestimmt; und die Goldmünzenprägung wurde ausgesetzt. Auf eine Epoche des Bimetallismus mit Gold und Silber folgte eine Epoche des Silber-Monometallismus. … Ganzen Beitrag lesen

27. Januar 2017

synTechTalk: Die Blockchain – eine Kette voller neuer Möglichkeiten

synTechTalk: Die Blockchain – eine Kette voller neuer Möglichkeiten (Bildquelle: Flickr, Jason Benjamin, CC BY-SA 3.0 DE, https://www.flickr.com/photos/jason_benjamin/12795733984)

Wir beschäftigen uns bei synaix nicht nur damit, wie sich Blockchain-Konzepte in zukünftige Geschäftsmodelle einfügen lassen, sondern auch mit deren konkreter Implementierung. In unserer Reihe „synTechTalk“ stellen wir die Konzepte näher vor.

Die Blockchain ist eine dezentrale Datenbank zur digitalen Organisation von Eigentumsrechten. Das Besondere an diesem Prinzip ist der aus dem Netzwerk hergestellte Konsensmechanismus, der die einzelnen Datenbankeinträge authentifiziert. Aufgrund der Dezentralität lässt sich hier auf Mittelsmänner verzichten. Damit bietet die Blockchain einen neuen Ansatz, sichere Transaktionen in der digitalen Welt abzubilden und bisherige Technologien zu verdrängen.

Technisch betrachtet ist eine Blockchain eine Datenbank, die als Kopie verteilt auf vielen Rechnern liegt. Diese Rechner bilden zusammen ein virtuelles Netzwerk. Dies impliziert, dass jeder Teilnehmer des Netzwerks die Informationen in der Datenbank lesen kann. Änderungen am Stand der Daten werden transaktional durchgeführt, also entweder komplett oder gar nicht, denn im Fehlerfall werden keine Änderungen festgeschrieben. Ganzen Beitrag lesen