07. April 2017

Twitterwall im Gottesdienst

Tankstelle, Zoo, Kino – Gottesdienste an ungewöhnlichen Orten: Damit will die Evangelische Kirche auf das 500. Reformationsjubiläum aufmerksam machen. Beim Gottesdienst im Rechenzentrum können Christen via Twitter mitmachen – und zwar von überall.

Ein Bürohaus mitten im Aachener Industriegebiet. Hinter den Bürotüren arbeiten normalerweise IT-Spezialisten und große Rechner. Doch jetzt dienen die Räume der Firma Synaix als Gottesdienstraum. „Lassen Sie ihr Handy gerne an“, begrüßt Pfarrer Ralf Peter Reimann am Dienstagabend die Besucher. Denn die können und sollen sich über die Sozialen Netzwerke aktiv am Gottesdienstgeschehen beteiligen. Egal ob Fürbitten, Gedanken zu den Impulsvorträgen oder Kommentare, jeder soll mitmachen.

Gottesdienste an ungewöhnlichen Orten

Der Dialog-Gottesdienst der besonderen Art ist einer von insgesamt 95, die an außergewöhnlichen Orten stattfinden. Ob an der Tankstelle, im Kino, im Zoo oder eben im Rechenzentrum – mit diesem Format will die Evangelische Kirche im Rheinland auf die Reformation vor 500 Jahren aufmerksam machen. Normalerweise treffen sich im sogenannten Kommunikationsraum des Unternehmens die Mitarbeiter zum Mittagessen oder auf einen Kaffee zwischendurch, erzählt Barbara Schilling von Synaix. In der Ecke steht ein Sofa, der Kicker wurde weggeräumt, um genug Platz zu haben.  Ganzen Beitrag lesen

06. April 2017

Fürbitten an die Social Media-Wall gepostet

In einem der „95 Gottesdienste an ungewöhnlichen Orten“ zum Reformationsjubiläum treffen Kirche und digitale Welt beim IT-Dienstleiter „Synaix“ in Aachen zusammen – „Bitte lassen Sie Ihr Handy an“ – Christliche Wertmaßstäbe, um Digitalisierung für den Menschen positiv nutzen.

Im Keller, hinter der Hochsicherheitstür, rauschen und brummen die Server in langen Reihen grauer Schränke. In manchen davon blinken Anzeigen, durch andere läuft ein Gewirr bunter Kabel.  Erstaunlich laut ist es hier, und ziemlich eng. Kein geeigneter Ort für einen Gottesdienst mit vielen Besuchern. Der „Dialog-Gottesdienst zum digitalen Wandel“ fand am Dienstagabend dennoch an einem „ungewöhnlichen Ort“ statt: zwar nicht direkt im Serverraum, aber im Obergeschoss, auf der Büroebene des Aachener IT-Dienstleisters Synaix.

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20. März 2017

„Die Wolke muss vertrauenswürdig sein“

 

Lancom Systems und synaix bündeln die Kräfte. Das Ergebnis ist eine Weltneuheit auf dem Gebiet der Netzwerkverwaltung.

 

Aachen/Hannover. Würselen, München, Barcelona – Distanzen, die sich mit moderner Netzwerktechnik längst binnen Augenblicken überbrücken lassen. Der weltweite Trend, große Datenmengen online in der sogenannten Cloud zu lagern oder im digitalen Raum komplexe Netzwerke zu steuern, stellt die IT-Branche aber auch ständig vor neue Herausforderungen.

Zwei Player der IT-Branche aus der Region haben ihre Kräfte nun gebündelt und gehen mit einer Weltneuheit an den Start. Die Lancom Systems GmbH aus Würselen präsentiert gemeinsam mit dem Aachener IT-Dienstleister Synaix eine Software inklusive Benutzeroberfläche für Unternehmensnetzwerke, deren besonderer Wert in „Vertrauenswürdigkeit, Sicherheit und Transparenz“ liegen soll. Für den Start des Angebots namens „Management Cloud“ haben sich die Partner die große Bühne ausgesucht: Das Ergebnis der Kooperation wird auf der Cebit erstmals zu sehen sein.

Für ihre Kooperation haben sich die Firmen auf kurzen Wegen gefunden. „Für uns war es nur logisch, zuerst in der kleinen, feinen IT-Szene vor Ort nach einem Partner zu suchen“, beschreibt Ralf Koenzen die ganz analoge Annäherung zwischen den Netzwerk-Experten. „Wir begegnen uns da ganz auf Augenhöhe“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter von Lancom, der mit seinem Unternehmen auf dem Papier den stärkeren Partner stellt. Lancom, seit 20 Jahren von Würselen aus am Markt, zählt als Netzwerkschmiede mit europaweitem Kundenstamm rund 270 Mitarbeiter.

Synaix, mit rund 80 Mitarbeitern im Aachener Süsterfeld ansässig, geht als „Partner im Hintergrund“ ins Rennen, wie es Geschäftsführer Stefan Fritz formuliert. Die Vorteile einer Kooperation auf kurze räumliche Distanz bringt er auf eine einfache Formel: „Nah dran, auf allen Ebenen.“

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16. März 2017

Zentral oder Dezentral?

Zentral oder Dezentral? Wie die evangelische Kirche die Arbeit in den Gemeinden unterstützt (Foto: synaix)

Wie die evangelische Kirche die Arbeit in den Gemeinden unterstützt

Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR), das sind 38 Kirchenkreise, 704 Gemeinden, 20.800  Beschäftigte und rund 110.000 Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler – verteilt auf eine Fläche deutlich größer als NRW.

Oberstes Leitungsorgan ist die Landessynode, die in der Regel einmal im Jahr eine Woche lang tagt. Während des Jahres entscheidet ihr 15-köpfiges Präsidium, das dann Kirchenleitung heißt. Ihr Vorsitzender und damit oberster Repräsentant und leitender Geistlicher ist die bzw. der Präses.

Das Landeskirchenamt (LKA) in Düsseldorf arbeitet der Kirchenleitung zu.

Im Jahr 2015 war Klaus Lammertz (Dezernent der Stabsstelle IT im Landeskirchenamt) mit folgenden Fragen konfrontiert:

  • Wie können die neuen IT-Sicherheitsanforderungen flächendeckend realisiert werden und damit zugleich den gestiegenen IT-Sicherheitsanforderungen angemessen Rechnung getragen werden?
  • Wie können Userinnen und User durch eine komfortable Alternative überzeugt werden, Dropbox & Co. nicht mehr zu verwenden?
  • Wie können Anwendungen, Kompetenzen und Erfahrungen, die entwickelt bzw. erworben wurden, auch innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland geteilt werden?

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14. März 2017

Kooperation zweier Aachener Unternehmen ermöglicht sichere Netzwerkverwaltung aus der Cloud

LANCOM Systems und synaix: „IT made in Aachen“ bringt mehr Datenschutz und Vertrauenswürdigkeit

[Pressemitteilung]

Aachen, 14. März 2017 – LANCOM Systems, der führende deutsche Hersteller von Netzwerklösungen für Geschäftskunden und den öffentlichen Sektor, und die synaix Gesellschaft für angewandte Informations-Technologie mbH realisieren gemeinsam eine weltweit einzigartige, vertrauenswürdige Lösung zur automatischen Verwaltung von Unternehmens-Netzwerken (WAN, LAN, Wireless LAN). Die von LANCOM in Würselen entwickelte LANCOM Management Cloud wird in der kommenden Woche (20. bis 24. März) auf der CeBIT in Hannover vorgestellt. Das Hosting erfolgt bei der synaix im Aachener Rechenzentrumsverbund.

Die Komplexität von Unternehmens-Netzen nimmt rasant zu. Ihre Verfügbarkeit ist unternehmenskritisch. Gleichzeitig steigen die Gefahren durch Cyber-Angriffe. Traditionelle Netzwerke stoßen immer häufiger an ihre Grenzen. Die LANCOM Management Cloud löst diese Herausforderung dank zentraler, vollautomatisierter Prozesse. Unternehmen profitieren von erheblichen Zeit- und Kosteneinsparungen.

Die LANCOM Management Cloud wird nach höchsten deutschen Sicherheitsstandards am Unternehmenssitz der LANCOM in Würselen entwickelt und im Rechenzentrumsverbund der synaix in Aachen gehostet. Das Hosting der LANCOM Management Cloud in Deutschland sorgt für hohe Sicherheit und den Schutz der Kundendaten gemäß deutscher und europäischer Datenschutzrichtlinien.

„Unsere Lösung ist ein vertrauenswürdiger Gegenentwurf zu den Cloud-Produkten asiatischer und US-amerikanischer IT-Konzerne. Ganzen Beitrag lesen

09. März 2017

synTechTalk: Selenium – Web Browser Automation in Java

Selenium – Web Browser Automation in Java (Bild: http://www.seleniumhq.org/)

Dieser Blogpost richtet sich an alle, die dabei sind, die Nutzung von Selenium zu erlernen oder die ein generelles Interesse an Browser-Automatisierung haben. Anhand eines kleinen praktischen Beispiels wird demonstriert, wie Selenium zum Testen von Webseiten genutzt werden kann. Als Voraussetzung werden Java-Grundkenntnisse angenommen.

Inhaltsverzeichnis
1. Was kann Selenium?
2. Wie funktioniert Selenium?
3. Testen mit Selenium WebDriver
4. Page Object Design Pattern

1. Was kann Selenium?

Seleniums Hauptfeature ist die Browser-Automatisierung. Diese unterteilt sich in zwei Teile – einmal die Selenium IDE und einmal den Selenium WebDriver. Mit der IDE lassen sich im Browser Aktionen „aufnehmen“. Diese Aufnahmen werden in der eigenen Skriptsprache „Selenese“ gespeichert und können beliebig wiedergegeben werden. Dies ermöglicht die Automatisierung von Abläufen im Browser.

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03. März 2017

Qualitätssteigerung und kürzere Entwicklungszeiten mit Test-driven Development

Qualitätssteigerung und kürzere Entwicklungszeiten mit Test-driven Development - Foto: synaix

„Introduction to Test-driven Development in JavaScript“ war Thema des Praxisworkshops des Euregio Tech Meetup gestern Abend in den Räumen von synaix. Unser Geschäftsführer Michael Benden, selber begeisterter Software-Mensch, freute sich als Gastgeber über das rege Interesse an dem Workshop.

In einem spannenden und unterhaltsamen Vortrag stellte Niels van Reijmersdal Motivation und Hintergründe des Test-driven-Developments vor. Anhand verschiedener „Test-Pyramiden“ erläuterte er Anspruch und Wirklichkeit von Software Tests. Dabei stellte er nicht die interne Funktionalität sondern das externe Verhalten („behaviour“) der Software als testkritisch in den Vordergrund.

Der Ansatz: erst den Test schreiben, dann den Code

Der Test-driven-Development Ansatz liefert das hierzu notwendige Paradigma: Schreibe erst den Test und dann den Code! Diese Vorgehensweise soll – so der Ansatz – zu leichter wartbarem und damit langlebigerem Code führen.

Dieses Vorgehen soll auch die Eigenmotivation der Entwickler fördern: Ganzen Beitrag lesen

02. März 2017

Effizientes Eventmanagement für verteilte Cloud-Lösungen

Effizientes Eventmanagement für verteilte Cloud-Lösungen (Bild: pixabay.com/geralt)

Teamübergreifende Koordination von komplexen Systemumgebungen mit Eventmanagement nach ITIL: die Entwicklung unseres Microservice-Moduls synaix EVENT.

In Zeiten von Docker, AWS und Openstack wollen alle in Richtung DevOps. ITIL als Prozessmodell für den Betrieb von Lösungen hört sich da nach einem Koloss aus vergangenen Tagen an.

Doch auch – oder gerade – im Zeichen von continuous integration müssen die interdisziplinären DevOps-Teams, die für eine komplexe Gesamtlösung verantwortlich sind, den Überblick über Meldungen, Alarme und Trigger behalten. Und auch wenn in der Entwickler- und Admin-Welt durch die aktuelle Umgestaltung quasi kein Stein auf dem anderen bleibt: die Anforderung, dass Geschäftsprozesse rockstable und compliant ausgeliefert werden, gilt weiterhin.

Die Entscheidung: ITIL, aber agil!

Wir haben uns in unseren Teams Gedanken gemacht, welches Vorgehen uns bei diesem Spagat unterstützen kann. Durch Analyse unserer Tätigkeiten und Schwachstellen haben wir herausgearbeitet, dass der Ausbau eines sauberen Eventmanagementprozesses aus dem ITIL-Prozessmodell die nächste Evolutionsstufe ist. Ganzen Beitrag lesen

21. Februar 2017

Impulse für die digitale Transformation in Deutschland: Silicon Germany

Impulse für die digitale Transformation in Deutschland: Silicon Germany (Foto: pixabay.com/geralt)
Das Silicon Valley gilt als globales Zentrum der Errungenschaften im Bereich der digitalen Welt. Was dort passiert, wird weltweit als Maßstab für unternehmerische Innovationen angesehen. Doch zugleich betrachten wir die nicht immer fairen Plattformen der US-Konzerne zunehmend kritisch. Was hindert uns daran, unseren eigenen Weg der digitalen Transformation zu gehen?

Beim IT-Macher-Tag 2017 beschäftigen wir uns unter dem Motto „Was kann IT?“ mit der Frage, wie wir mit hochsicherer IT-Infrastruktur und -Services und digitalen Geschäftsmodellen echten Nutzen für Unternehmen und Menschen in unserer Region schaffen und Zukunft gestalten. Wir freuen uns, dass wir Christoph Keese für die Keynote gewinnen konnten. Er gibt uns Einblicke in seine persönlichen Erfahrungen aus dem Silicon Valley und setzt sich kritisch mit dem Digitalen Wandel in Deutschland auseinander.

Einen ersten Vorgeschmack darauf geben wir heute mit dem Lesetipp von Stefan Fritz zu Keeses Buch „Silicon Germany: Wie wir die digitale Transformation schaffen“. Ihre Fragen zum IT-Macher-Tag 2017 beantworten wir gerne unter veranstaltung [at] synaix.de. Ganzen Beitrag lesen

03. Februar 2017

synTechTalk: Smart Contracts – oder: die vielen Möglichkeiten der Blockchain

synTechTalk: Smart Contracts – oder: die vielen Möglichkeiten der Blockchain (Foto: Minerva Studio/Shutterstock.com)

Mit Blockchain-Technologien lassen sich nicht nur Währungen neu denken und gestalten – unter dem Schlagwort “Smart Contracts” sind völlig neue Geschäftsmodelle bei der Verwaltung von Verträgen möglich. Dieser synTechTalk beschäftigt sich mit Smart Contracts und den konkreten Anwendungsmöglichkeiten. Als digitales Abbild herkömmlicher Verträge haben Smart Contracts insbesondere dort Vorteile, wo mit digitalen Gütern beliebiger Art gehandelt wird. Neben Einheiten einer Währung sind dies etwa Aktien oder Rechte an intellektuellem Eigentum. – Also ein interessanter Ansatz, Rechtssicherheit in der digitalen Welt zu gestalten.

Im ersten Teil ging es um die Funktionsweise der Blockchain und den Anwendungsfall für eine Kryptowährung am Beispiel Bitcoin. Es lässt sich allerdings noch weitaus mehr mit einer Blockchain ermöglichen. Mit Hilfe von Smart Contracts können alle Arten von digitalen Gütern verwaltet und organisiert werden. Dazu gehören neben Einheiten einer digitalen Währung (z.B. Bitcoin) beispielsweise Identitäten, Firmenanteile, Stimmrechte oder Zugangsrechte. Ganzen Beitrag lesen