26. Oktober 2017

Innovation, Inspiration und Experience – das nehmen wir von der INSPERIENCE mit

Innovation, Inspiration und Experience – das nehmen wir von der INSPERIENCE mit (Foto: synaix)

2017 blickt CANCOM auf 25 Jahre IT-Geschichte zurück. In Einbindung der Leitmotive Innovation, Inspiration und Experience fand am letzten Wochenende die CANCOM INSPERIENCE statt, ein hochkarätig besetztes Digitalisierungsevent, auf dem sich sowohl Kunden als auch Technologie-Partner rund um das Thema Digitale Transformation und deren Zukunft austauschten.

Keynotes als Impulsgeber

In seiner Begrüßung erinnerte CEO Klaus Weinmann an die Gründungsjahre und bot einen Ausblick auf weitere (Wachstums-)Ziele des Unternehmens. COO Rudolf Hotter erläuterte CANCOMs Modell „IT as a Service“ sowie die dazugehörenden Bausteine und betonte: Die Digitale Transformation betrifft alle Branchen – wenn noch nicht jetzt, dann mit Sicherheit in Zukunft.

Diese und weitere Keynotes – unter anderem von HPE CTO Milan Shetti und Oliver Tuszik, Geschäftsführer von Cisco Deutschland – sowie die Breakout Sessions boten allen Anwesenden die Möglichkeit, neue Impulse zu sammeln und Innovation zu erleben. An zahlreichen Themenständen konnten Besucher sich mit Experten beraten und diskutieren, welches zukünftige Business-Potenzial im eigenen Unternehmen steckt und mit welchem Trend Mehrwerte daraus geschaffen werden können. Ganzen Beitrag lesen

10. Oktober 2017

Anforderungen an Applikationen in Kubernetes

Anforderungen an Applikationen in Kubernetes (Bild: https://github.com/kubernetes/kubernetes/blob/master/logo/usage_guidelines.md + Daniel Theuke)

Im Blogartikel zu Kubernetes (K8s) sind wir bereits auf einige Vorteile von Kubernetes-Containern eingegangen. Ebenso haben wir im Artikel Continuous Integration für Kubernetes mit Jenkins erfahren, wie man Applikationen in K8s konfigurieren und automatisch deployen lassen kann.

Kann man denn jede beliebige Applikation in Kubernetes laufen lassen? Wie so häufig ist die Antwort darauf ein klares Jein.

Hier soll es vor allem um die Anforderungen an Web-Applikationen gehen. Natürlich kann man all das, was irgendwo läuft, auch in einen Docker-Container packen und dementsprechend in Kubernetes betreiben. Allerdings bietet allein die Tatsache, dass eine Anwendung in Kubernetes läuft, noch keine echten Vorteile.

Anforderungen an die Applikation

Damit es überhaupt Sinn macht, eine Applikation in Kubernetes zu starten, muss die Applikation die folgenden Grundvoraussetzungen erfüllen:

  • Die Applikation muss ohne menschlichen Eingriff starten;
  • Die Applikation muss damit zurechtkommen, dass sie ggf. ohne Vorwarnung neu gestartet wird;
  • Die Applikation sollte mehrfach gleichzeitig (ggf. in verschiedenen Versionen) laufen können;
  • Die Applikation muss überwachbar sein.

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05. September 2017

Continuous Integration für Kubernetes mit Jenkins

Continuous Integration für Kubernetes mit Jenkins (Bild: pixabay.com/StockSnap)

Bei der Entwicklung und dem Betrieb von Software mit modernen Microservices sind Continuous Integration (CI) und Continuous Delivery (CD) nicht mehr weg zu denken. Dazu gehört auch die Philosophie, jeden Build der Software gründlich zu testen und aktuell zu halten. Dieser Beitrag befasst sich mit den Herausforderungen bei CI/CD mit Jenkins von Kubernetes-basierten Software Produkten.

Jenkins – von Code zu Container

Das frei verfügbare Produkt Jenkins ist eine Software für das Bauen und Deployen von Applikationen. Es wird weitgehend als CI/CD Software benutzt, da es sehr einfach mit verschiedenen Plugins erweiterbar ist; außerdem ist es einfach zu installieren und lässt sich sehr leicht bedienen.

Über ein Web Interface lassen sich vordefinierte Software Deployments anstoßen, die auch automatisiert in eine Betriebsumgebung (wie Kubernetes) geschickt werden können. Der Deployment-Ablauf beginnt für Jenkins meistens mit einem externen Ereignis. Dies kann zum Beispiel ein Commit in ein Git Repository sein. Jenkins lädt den Software Code aus Git und baut daraus eine Applikation mit allen notwendigen Abhängigkeiten, die anschließend von Jenkins in ein Docker Image verpackt wird. Dieses Docker Image wird danach in ein Docker Repository hochgeladen, damit es für Applikationsserver verfügbar ist. Mit Jenkins haben wir uns in diesem Blog-Beitrag bereits ausführlich auseinandergesetzt. Ganzen Beitrag lesen

24. August 2017

Was wir für unsere Arbeit von morgen brauchen

Was wir für unsere Arbeit von morgen brauchen (Bild: pixabay.com/Alexandra_Koch)
Was unsere Arbeitswelt heutzutage noch interessanter macht, ist die Tatsache, dass wir sie mitgestalten können. Wie sie für uns sinnstiftend wird und wie wir mithilfe dynamischer Gleichgewichte wieder zu uns selbst finden können, dazu ein paar Gedanken von unserem Geschäftsführer Stefan Fritz.

Mit der Aufklärung hat die Menschheit an Selbstbestimmung, Individualität und Freiheit gewonnen. Wir haben heutzutage so viel mehr Möglichkeiten unser Leben zu gestalten als die Menschen vor 200, 100 oder auch vor 20 Jahren. Freier in unseren Entscheidungen und freier darin unsere Vorhaben umzusetzen ist uns kein Berg zu hoch und kein Land zu fern. Wir lieben Extremsportarten, bei denen wir uns aus jeglichen Höhen in die Tiefe stürzen, ungesichert an Steilwänden hängen oder uns Hals über Kopf mit dem Fahrrad in Richtung Tal stürzen.

Höher, schneller, weiter. Immer auf der Suche nach dem besten Kick. Und in Zeiten, in denen die Technik sich Tag für Tag selbst überholt, jagen wir dem aktuellsten Trend hinterher, um stets up to date zu sein. Wir leisten uns den neuesten Schrei an Gadgets, einfach, weil wir es können. Und im besten Fall lockt noch die digitale Anerkennung, die wir uns durch  das Hochladen von Fotos in Sozialen Netzwerken gerne abholen. So funktionieren wir und unsere individuelle, total vernetzte Welt. Ganzen Beitrag lesen

17. August 2017

synTechTalk: Ergänzen der comuny-API um weitere Funktionen

synTechTalk: Ergänzen der comuny-API um weitere Funktionen (pixabay.com / simplu27)

Im ersten Teil dieses Artikels haben wir begonnen, das Grundgerüst für eine Applikation, die die comuny API nutzt, zu erstellen. Über diese API können Anbieter aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens ihre eigenen Lösungen mit geringem Aufwand an die comuny Plattform „anschließen“ und so die Vorteile der comuny-Plattform Infrastruktur, wie sicheren Zugang und Datenschutzkonformität, nutzen.

Mit dem bisherigen Grundgerüst lassen sich Daten ablegen und abrufen; in diesem Teil werden wir Funktionen zum Ändern, Löschen und Teilen hinzufügen und unsere CRUD-Anwendung somit fertig stellen.

Bearbeitung eines Payloads

Daten, die in comuny abgelegt wurden, können natürlich auch wieder verändert werden. Da wir bereits einen Payload abgelegt haben und dessen RegistryEntry-ID kennen, können wir ganz einfach einen neuen Inhalt für diesen hinterlegen:

function editPayload(payloadId, content) {
    comunyPut('payloads/' + payloadId, {
        payload: content
    });
}

Als neuen Inhalt nehmen wir hier das auf die ersten zwei Worte gekürzte Lorem Ipsum in umgekehrter Reihenfolge. Ganzen Beitrag lesen

10. August 2017

Fehlerkultur bei synaix

Fehlerkultur bei synaix (Bild: shutterstock.com/Ellagrin)

Während meiner Einarbeitung in das Thema Eventmanagement bin ich auf ein Zitat gestoßen, das mich auf Anhieb beeindruckt hat und das ich spannend finde, weil es sich sehr gut auf den Umgang mit Fehlern bei synaix anwenden lässt:

»Fehler vermeidet man, indem man Erfahrung sammelt.
Erfahrung sammelt man, indem man Fehler macht.«
(Lawrence J. Peter)

Bereits in meinen ersten Tagen bei synaix habe ich erlebt, wie teamübergreifend an einer schnellen Lösung gearbeitet wird, sobald ein Systemfehler auftritt – eine echte Fehlerkultur.

Wichtig: Immer auf dem Laufenden sein

Agilität und schnelles Reagieren sind das A und O in der Welt der Informationstechnologie. Der Workflow der Kunden darf nicht durch Dienste gestört werden. Die IT-Branche entwickelt sich nicht nur technologisch tagtäglich weiter, es ist notwendig, auch die Prozesse und das Handling immer wieder zu überdenken, und aktuelle Gegebenheiten zu bewerten. Ein „ITler“ muss wissbegierig sein und sich stets über Trends, Updates und aktuelle Hackerangriffe informieren. Ganzen Beitrag lesen

03. August 2017

synTechTalk: Einstieg in die comuny-API

synTechTalk: Einstieg in die comuny-API (Bild: whiteMocca/shutterstock.com)

comuny bietet eine zentrale Plattform, auf der Anbieter aus den verschiedensten Bereichen des Gesundheitswesens ihre Lösungen mit wenig Aufwand datenschutzkonform entwickeln und über eine definierte Schnittstelle „anschließen“ können. Durch die Mischung aus erfüllten Datenschutzauflagen, dem bereitgestellten Platz für eigene Apps und dem Zugang zu einer Community für den Wissensaustausch stellt comuny für Entwickler eine Plattform voller Vorteile dar. Teil eins dieses synTechTalk-„Zweiteilers“ beschäftigt sich mit der angesprochenen Schnittstelle (API) und zeigt, wie sie benutzt werden kann, um Daten abzulegen.

Die comuny-Schnittstelle ist eine gewöhnliche REST-API. Die Anfragen und Antworten sind in JSON gehalten. Die Authentifizierung erfolgt via OAuth2. Alle weiteren Informationen können in der API-Dokumentation (siehe ZIP-Datei im nachfolgenden Abschnitt) nachgelesen werden.

Voraussetzungen

Um comuny nutzen zu können, wird ein Konto benötigt. Dieses lässt sich hier in wenigen Schritten erstellen. Im Anschluss muss die „comuny CRUD“-Applikation freigeschaltet werden. Diese ist unter Meine Dienste » Store zu finden. Ganzen Beitrag lesen

25. Juli 2017

DevOps – bridging the gap – Nachlese zum synaix innovation camp

DevOps - bridging the gap - Nachlese zum synaix innovation camp (Foto: synaix)

„DevOps – bridging the gap“ war das Motto unseres diesjährigen synaix innovation camps, bei dem sich die synaix Kollegen drei Tage lang zu Vorträgen, Diskussionen und intensivem Austausch über aktuelle Technologien, Visionen und deren Umsetzung treffen. Das Thema „Brücken schlagen – Bridging the gap“ zog sich als roter Faden durch die drei Nachmittage und wurde mit Beiträgen aus der Perspektive der verschiedenen Teams beleuchtet.

Brücken schlagen

Dabei geht es nicht nur um den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Dev- und Ops-Teams, betonte Geschäftsführer Michael Benden, sondern vor allem um das riesige neue Marktumfeld der Integration, das sich aus den unterschiedlichen Richtungen der Hyperscaler (Amazon, Azure) und den heutigen Entwicklungs- und Beratungshäusern (Accenture, Capgemini, Devoteam) ergibt. synaix überbrückt diesen Graben und verbindet die verschiedenen Anforderungen und Perspektiven zu einem neuen Ganzen.

Prozessketten verlängern

Ein wesentlicher Ansatz, um den Nutzen für Kunden zu erhöhen, ist es, die (Prozess)ketten zu verlängern, erläuterte Geschäftsführer Stefan Fritz. Bei Digitalen Geschäftsmodellen ist damit die Integrationstiefe und Vielfalt der eingebundenen Services gemeint. Ganzen Beitrag lesen

06. Juli 2017

Warum Kubernetes die richtige Plattform für Container ist

Warum Kubernetes die richtige Plattform für Container ist (PIRO4D / pixabay.com)

Wenn Trends aufeinander treffen

Die aktuellen Trends DevOps und Container (Docker) beschäftigen uns in den letzten Monaten intensiv. Wir haben uns Gedanken gemacht, welchen Herausforderungen man begegnet, wenn beide Trends aufeinandertreffen.

Eine Anforderung an DevOPs ist das agile und schnelle Entwickeln und Testen von Software. Hierfür benötigen Entwickler unkomplizierten Zugriff auf eine Testumgebung.

Genau dafür gibt es aber doch Docker, oder? Also wird die Software mal eben in einen Container gepackt, Vagrant installiert und darin ein individueller Docker-Container gestartet. Fertig! Oder doch nicht?! Docker für den Desktop ist doch beliebt und einfach.

Der Irrweg: Docker Desktop

Aber so einfach ist es dann nicht. Denn Docker auf dem Desktop benötigt zum einen Portveröffentlichungen und mehrere Container, die verbunden werden müssen. Selbst mit einem guten Tooling treten dabei immer wieder unterschiedliche lokale Probleme auf. Zudem müssen alle Entwickler tiefergehendes KnowHow von Vagrant, Docker und vom Docker-Netzwerk haben.

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29. Juni 2017

Der 1. comuny Entwickler-Workshop bei synaix

Der 1. comuny Entwickler-Workshop bei synaix (Foto: synaix)

Am 27.06. fand in den Räumen von synaix der „1. comuny Entwickler-Workshop“ statt. Ziel des Workshops war das Verstehen der technischen comuny Funktionen und Prinzipien sowie das Zusammenkommen mit anderen Entwicklern und digitalen Ideen.

Letzteres wurde bereits am Vorabend in gemütlicher Runde eingeleitet. Bei einem entspannten Abendessen und einer anschließenden kleinen Stadtführung durch Aachen lernten sich die Teilnehmer kennen. Neben synaix Entwicklern nahmen Mitarbeiter des Universitätsklinikums Jena, des FPZ Forschungszentrums Köln und des Pharmaunternehmens carefusion an dem Praxisworkshop teil.

comuny – Die Plattform für Gesundheits-Apps

Am Workshop-Tag stellte comuny Geschäftsführer und Gründer Dr. Dominik Deimel zunächst die technischen Funktionen und Prinzipien der Gesundheitsplattform vor. Dabei verdeutlichte er, in welcher Form comuny den Plattform-Gedanken lebt und wie App-Entwickler von comuny profitieren können.

Anhand des Beispiels der Kommunikation von Fitnessdaten an eine Patientenakte visualisierte er die sichere und verschlüsselte Ablage der Daten in der comuny Plattform und deren Austausch zwischen Patient und Krankenhaus. Ganzen Beitrag lesen