22. Juni 2016

synTechTalk: OSGI – eine Einführung

synTechTalk: OSGI - eine Einführung - Bild: Lily http://www.freevector.com/jigsaw-puzzle (CC BY 4.0)

Heute im synTechTalk: Eine Einführung in OSGI.

Weg von monolithischen Anwendungen, hin zu unabhängigen Services. Diesen Slogan hat sich die OSGI-Alliance (Open Services Gateway initiative) auf die Flagge geschrieben und viele Entwickler springen auf diesen Zug auf.

Der OSGI Standard

Die OSGI-Alliance hat einen Standard entwickelt, der es erlaubt, viele einzelne Java-Services zu verwalten. Das hat den Vorteil, dass diese Services unabhängig voneinander ausgetauscht werden können und laufen können. Es ist ebenfalls möglich, Services auf mehrere Systeme zu verteilen um eine Micro Service Architektur aufzubauen.

Die OSGI stellt dafür, wie bereits erwähnt, nur den Standard zur Verfügung. Daher gibt es mehrere unterschiedliche Implementierungen. Das Gute an dem Standard ist jedoch, dass entwickelte Inhalte auf jeder OSGI-Umgebung laufen können.

Mit dem Standard arbeiten: von Bundles und Services

Im Kontext von OSGI gibt es zwei wesentliche Begriffe: Bundles und Services.

Bundles sind abgeschlossene Softwareeinheiten, die für eine bestimmte Aufgabe implementiert werden. Bundles sind Java-Programme ohne Main-Methode. Stattdessen haben sie eine Activator-Klasse, die für das Starten eines Bundles zuständig ist.

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17. Juni 2016

synaix Innovation Camp: Continuous Services

synaix Innovation Camp: Continuous Services - Foto: synaix GmbH

Drei Tage neue Infos, Vorträge zu neuen Konzepten und Wissenswertem aus der Welt der digitalen Plattformen. Dazu viele Gespräche und ausgiebige Diskussionen mit Kollegen: das ist das jährliche synaix Innovation Camp.

Mit dem diesjährigen Motto „Continuous Services“ lenken Michael Benden und Stefan Fritz den Fokus der synaix Mannschaft auf die aktuellen Herausforderungen beim Aufbau und Betrieb von internationalen Geschäftsplattformen. In einer

Für die Sicht von außen gewährt Ralf Koenzen (Geschäftsführer der Lancom Systems) den synaix Kollegen Einblicke in die Lancom Cloud Strategie. Mit diesem Ansatz ist nicht nur das Management aller Lancom Geräte (Router, Switche, VPN-Verbindungen, WLAN) mit einer Cloud Lösung machbar, sondern in Zukunft auch die Virtualisierung von Lancom-Geräten in Rechenzentren. Damit sind spannende Cloud Hybrid Konzepte für Filialisten möglich, die ihre Computer Ressourcen z.B. in den synaix Rechenzentren direkt an virtualisierten VPN Konzentratoren anschließen können. Wir sind stolz, dass die sensible Lancom Cloud Management Lösung bei synaix betrieben wird.

Für aufschlussreiche Insights in die Welt der Car- Forensik sorgt Thomas Käfer als Security Experte. Welche Möglichkeiten gibt es, aktuelle Autos zu hacken? Aufmachen und wegfahren oder „nur“ fremde Autos überall auf der Welt orten. Im Extremfall kann man sogar die Bremsen fremder Fahrzeuge blockieren. – Es gibt erschreckend viele mögliche Angriffsvektoren auf unser liebstes Spielzeug. Die synaix Kollegen wissen jetzt nicht nur, was in diesem Bereich möglich ist, sondern auch wie sie solche Schwachstellen für eigene Applikationen und Dienste vermeiden. Ganzen Beitrag lesen

09. Juni 2016

synEvent: Die Batterie, das unbekannte Wesen

Die Batterie, das unbekannte Wesen - Veranstaltung des car e.V. bei synaix - Foto: synaix GmbH

Ein Gastbeitrag von Michael Preising

Wenn eine Batterie voll geladen ist, dann sitzen möglichst viele Elektronen dicht nebeneinander auf freien Plätzen, hier spricht man von großer Packungsdichte.

Ähnlich wie in einer vollgeladenen Batterie ging es bei der Veranstaltung rund um “die Batterie – das unbekannte Wesen” (Focus in einem Elektroauto) zu. Die 70 Teilnehmer saßen dicht an dicht im Foyer der synaix, alle Plätze waren besetzt.

Geladen zu diesem Treffen hatte der car e.V. – competence center automotive region aachen / euregio maas rhein. Der car e.V. ist ein Unternehmerverband mit 50 Mitgliedern, gegründet vor 15 Jahren, mit dem Ziel des technisch-wissenschaftlichen Austauschs zu Automotive-Themen.

Die räumliche Enge tat dem Interesse der Teilnehmer keinen Abbruch. In fünf Kurzvorträgen wurde ein interessantes Themenspektrum vom Grundlagenwissen zur Batteriezelle über Alterungserscheinungen bis zur Entsorgung aufgespannt.

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07. Juni 2016

Digitale Transformation ist Dialog

Dialog über Digitale Transformation in der Citykirche - Foto: synaix GmbH

An einen ungewöhnlichen Ort hatte synaix zum Dialog über Digitale Transformation eingeladen: Mehr als 100 Gäste folgten der Einladung in die Citykirche, um sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit Digitaler Transformation zu befassen. Schon bald wurde klar, dass synaix die Citykirche sehr  bewusst als Ort für diesen Dialog gewählt hatte. Schließlich ist sie ein Symbol für Wandel und Konstanz zugleich, wie synaix Geschäftsführer Michael Benden in seiner Begrüßung erklärte: Von der Klosterkirche über die Rolle als katholische Pfarrkirche hat sich St. Nikolaus über die Jahre zur Ökumenischen Seelsorge- und Begegnungsstätte gewandelt, die mit ihrer zentralen Lage in der Aachener Innenstadt allen Menschen offen steht. Und konstant ist sie in der Großkölnstraße eine feste Anlaufstelle für Menschen, die den Dialog suchen.

Verbinden auf neuen, ungewohnten Ebenen

Digitale Transformation sei aber mehr als das einfache Umwandeln oder Verändern, betonte Stefan Fritz. Digitale Transformation bedeute vor allem das Verbinden und völlig neue Zusammensetzen auf einer anderen, ungewohnten Ebene, die neue Möglichkeiten eröffnet. Und zugleich ein Zusammenbringen von Nutzern und Anbietern. Eine Herausforderung, der sich nicht nur Wirtschafts-Unternehmen in den verschiedenen Branchen stellen müssen. Auch die Kirchen gestalten sich als Organisationen neu und haben Teil an der digitalen Transformation.

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31. Mai 2016

Eine Plattform mit integrierter Sicherheit für Apps und Anwender

Eine Plattform mit integrierter Sicherheit für Apps und Anwender - Bild: pixabay.com/geralt

Der Bedarf an einfachen, sicheren Kommunikationslösungen im deutschen Gesundheitswesen ist ungebrochen. Der Nutzen würde sich direkt bei Ärzten, Kliniken und Patienten bemerkbar machen – warum also geht es nur schleppend vorwärts? Vieles, was als contra-Argument ins Feld geführt wird, hat mit Sicherheit zu tun – das könnte sich jetzt ändern.

Das deutsche Gesundheitswesen ist innovationshemmend. Die Idee der Selbstverwaltung, die Gesundheitsversorgung soll nach dem Willen des Staates die Konsensbereitschaft zwischen den Beteiligten, Versicherer (Krankenkassen), Leistungserbringer (Ärzte) und Patienten (Beitragszahler) fördern. Eine hübsche – jedoch allzu theoretische – Wunschvorstellung, doch bahnbrechende und innovative Entwicklungen sind bedingt durch dieses Systemprinzip nur schwer zu erreichen.

Ein schützendes Dickicht lässt auch keine Innovationen durch

Die vielen Vorschriften, Verordnungen und Gesetze in allen medizinnahen Bereichen, wie Pharma, Medizingeräte, Behandlungsprozesse machen die Situation eher schlimmer als besser. Dabei kann ihnen nicht grundsätzlich das Ziel abgesprochen werden, die Menschen schützen und zur Gesundung beitragen zu wollen. Doch in ihrem komplexen Zusammenwirken ist ein Dickicht entstanden, in dem Anbieter für neue Ideen einen langen Atem und vor allem sehr viel Kapital benötigen.

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19. Mai 2016

Warum MaTSE mehr als eine IT-Ausbildung ist

Warum MaTSE mehr als eine IT-Ausbildung ist - Bild: synaix GmbH

Das letzte Jahr der Schulzeit steht an. Das Abi ist quasi in der Tasche und es stellt sich nur noch eine Frage: Was kommt jetzt? Du interessierst Dich für die Welt der IT und magst Mathe? Dann ist schon nach kurzer Recherche klar, dass sich ein Informatikstudium oder eine Ausbildung zum Fachinformatiker anbieten. Es scheint kaum andere Optionen zu geben. Entweder man taucht direkt mit einer Ausbildung in das Berufsleben ein oder man verschafft sich zuerst im Studium ein Verständnis über die Theorie.

Wer schon Erfahrungen in der IT gesammelt hat, weiß, es kommt auf beides an. Wer über kein Verständnis der Theorie verfügt, der kann genauso wenig ausrichten wie jemand, der keine Praxiserfahrung hat. Doch kann man sich zwischen Ausbildung und Studium entscheiden, wenn doch beide Seiten so wichtig sind? Die Antwort ist ein klares und eindeutiges Jein, denn man muss sich nicht entscheiden, es geht auch beides gleichzeitig. Nun bekommt ihr von mir einen absoluten Geheimtipp und das Ticket in die IT-Welt: MaTSE.

MaTSE? Kann man das essen?

Wenn man sich anstrengt kann man das bestimmt. Aber da es ziemlich schwer ist einen ganzen Studiengang auf einmal zu verdauen, bietet es sich eher an, selber ein MaTSE zu werden. Die Fachhochschule Aachen bietet in Kooperation mit der RWTH Aachen und mehreren Betrieben und Instituten die Möglichkeit MaTSE zu werden.

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12. Mai 2016

Zahlungsverkehr im Wandel – Ansätze für das Banking von Morgen

Zahlungsverkehr im Wandel, Bericht vom GEVA Infotag - Foto: GEVA

Ein Gastbeitrag von Martin Strauch

In Frankfurt haben sich letzte Woche über 70 Bank-Experten auf dem GEVA Infotag getroffen, um über die Zukunft des Zahlungsverkehrs zu sprechen. Ein sicherer und effizienter Zahlungsverkehr ist das Rückgrat für alle modernen Bankprodukte.

Digital läuft die Zahlungsabwicklung schon lange. Jetzt stellt sich die Frage, wie man die Backendstrukturen umbauen muss, um in den für Konsumenten wichtigen Produkten den „as a Service“-Gedanken umzusetzen.

GEVA bietet als Spezialist für automatisierten Zahlungsverkehr Banken und Unternehmen Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen.

synaix betreibt die GEVA Lösungen für Zahlungsverkehrsanwendungen in den synaix Rechenzentren.

Zahlungsverkehr aus allen Blickwinkeln

Der 13. GEVA Infotag stand unter dem Motto „Zahlungsverkehr aus allen Blickwinkeln“. Bei dem regen Austausch haben Vertreter von SWIFT, der Deutschen Bundesbank und der EBA Clearing (European Banking Association) sowie Partnerfirmen ihre Sichtweisen zu aktuellen Entwicklungen, gesetzlichen Vorgaben und deren Auswirkungen auf den europäischen Zahlungsverkehr eingebracht. Ganzen Beitrag lesen

04. Mai 2016

synTechTalk: WebSockets – eine Kurzvorstellung

synTechTalk: WebSockets – eine Kurzvorstellung - Foto: pixabay.com/blickpixel

Zur Umsetzung erfolgreicher digitaler Geschäftsmodelle braucht es solides Technologie- und Architektur- KnowHow. Unsere DEV und OPS Teams geben Einblicke.

HTML5 hat eine Menge praktischer Neuerungen mit sich gebracht, Websockets sind eine davon.

WebSockets – was ist das überhaupt?

Kurz gesagt: WebSockets ermöglichen eine schnellere Kommunikation in beide Richtungen zwischen Browser und Webserver.

Der Alltag im Web sieht bekanntlich so aus: Der Client (z.B. Browser) fragt eine Ressource an, der Server antwortet. Der Client schickt die nächste Anfrage, der Server antwortet wieder.

So weit, so gut. Aber was, wenn der Server uns sofort etwas schicken will, zum Beispiel „Hey, du hast ’ne neue Nachricht!“? Bisher muss er warten, bis der Nutzer das nächste Mal die Seite aufruft und kann ihm dann die neue Nachricht mit in die Antwort packen. Dass das aber unpraktisch, langsam und nervig für den Nutzer ist, leuchtet wohl jedem ein, der schonmal gechattet hat. Ganzen Beitrag lesen

27. April 2016

Die Überall Lernen App verbindet das Klassenzimmer mit zu Hause

phase6 Geschäftsführer Hendrik Langner (rechts) im Gespräch mit Stefan Fritz - Foto: synaix

Interview 

Heute im Gespräch mit Stefan Fritz: Hendrik Langner, Mitgründer und Geschäftsführer von phase6, dem führenden deutschen Vokabeltrainer. Er berichtet über die Entwicklung des Geschäftsmodells zur digitalen Plattform.

Du selber bist seit 2002 bei phase6, das Unternehmen ist also schon eine Weile am Markt und Ihr habt Euch in der Zeit stetig weiterentwickelt. Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell?

Ich bezeichne unser Produkt als Wortschatztrainer-Plattform – auch wenn wir auf der Webseite den Begriff Vokabeltrainer verwenden. Doch ich denke, wir haben mehr zu bieten. Aber fangen wir vorne an:

Wir haben die Idee der Lernkartei mit regelmäßiger Wiederholung in digitaler Form umgesetzt. Statt dem Kasten mit Karteikärtchen, den viele Eltern noch aus ihrer Schulzeit kennen, haben wir die Vokabelabfrage auf dem Computer übertragen.

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21. April 2016

conhIT 2016: die Cloud erreicht die Gesundheitsbranche

conhIT 2016: die Cloud erreicht die Gesundheitsbranche - Bild: pixabay.com/stux

Meine Eindrücke und Meinungen vom Rundgang über die conhIT (Connecting Healthcare IT), die sich selbst als Europas wichtigste Fachmesse für Gesundheits-IT bezeichnet.

Langsam erwacht auch in der Gesundheitsbranche die Erkenntnis, dass man in der Gesundheits-IT am Thema Cloud nicht vorbei kommt.

War der Begriff „Cloud“ auf der conhIT 2015 meist noch mit dem Zusatz „private“ versehen, entwickelt sich mittlerweile ein Verständnis dafür, dass ein wesentlicher Vorteil der Cloud eben in der grundsätzlichen Offenheit des Zugriffs liegt.

Insbesondere IT-Systemanbieter verwendeten im Jahr 2015 gerne die Vokabel „private Cloud“, um Praxen und medizinischen Verwaltungszentren (MVZs) ihre Hardwaresysteme zu verkaufen. Inzwischen hat sich das Verständnis des Cloud-Begriffs gewandelt und die Cloud wird als die Chance zur Digitalisierung angesehen. – Und Digitalisierung steht dabei vor allem für Vernetzung.

Vernetzung, Offenheit, Mobilität, Sicherheit

Vernetzung, Offenheit, Mobilität und Sicherheit – das sind die Schlagworte, die mir auf der conhIT 2016 immer wieder begegnet sind. Ganzen Beitrag lesen