30. August 2016

synTechTalk: AngularJS CRUD Beispielapplikation

Screenshot: synaix, AngularJS Logo by AngularJS.org website, MIT, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19180291

Mit Hilfe von AngularJS lassen sich „leichtgewichtige“ Web-Anwendungen entwickeln. Im heutigen synTechTalk Beitrag stelle ich ein simples Beispiel für eine CRUD (Create, Read, Update, Delete) Webanwendung vor, die sich später einfach erweitern lässt.

Dabei gehe ich davon aus, dass Du erste Grundkenntnisse von AngularJS in der Version 1.x besitzt und daher auch schon einmal mit JavaScript und JSON gearbeitet hast. Außerdem sollten Kenntnisse in HTML(5) vorhanden sein.

Zunächst zeige ich den Inhalt der jeweiligen Datei und erläutere dann ein paar Worte zu den wichtigen Stellen.

Als Beispiel nehme ich eine Task-Entität, mit der wir uns kleine Aufgaben wie auf einer ToDo Liste merken können.

Die Dateistruktur

Fangen wir zunächst mit der Datei-Struktur des Projektes an:

  • Wir benötigen eine index.html, die als unser Frame fungiert, sowie einen js und partials Ordner.
  • Im js Ordner erstellen wir eine app.js. Diese ist das Herz unserer Applikation und versorgt unsere Views mit dynamischen Daten.
  • Im partials Ordner legen wir dann unsere Views in Unterordnern an sowie eine index.html, die den Inhalt der Hauptseite anzeigt.
  • Für die Tasks erstellen wir noch einen Unterordner in partials mit den Views für das Erstellen sowie Anzeigen der Tasks.

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18. August 2016

Wie kann die Industrialisierung der Elektromobilität kostengünstiger und schneller erfolgen?

Herstellung eines Elektromotors - Foto © PEM der RWTH Aachen

Am Beispiel Elektromobilität zeigt sich aktuell deutlich, wie neue Technologien die Geschäftsmodelle ganzer Branchen disruptieren können. Die Digitalisierung ist hierbei der Integrator, der den neuen Antrieb aber auch den Fahrzeugbau, die Montage und die Batterielösungen zu einem neuen Fahrzeugkonzept zusammenfügt. Dies wird auch Auswirkungen auf Zulieferer und Produktionsketten haben und auch in der zweiten Reihe neue Geschäftsmodelle ermöglichen bzw. fordern.

Dr. Christoph Deutskens, geschäftsführender Oberingenieur, Christoph Lienemann, Research Assistant im Bereich Battery Production, und Lara Biekowski, Veröffentlichungskoordinatorin des PEM an der RWTH Aachen, erläutern in ihrem Gastbeitrag, wie Elektromobilität aus Forschungssicht schneller und günstiger umgesetzt werden kann.

 

Nachhaltig, wirtschaftlich, attraktiv und praktisch – all das verkörpert die heutige Generation der Elektrofahrzeuge. So verwundert es nicht, dass immer mehr Fahrzeuge durch elektrische Energie betrieben werden. Ganzen Beitrag lesen

11. August 2016

Digitalisierung als Boost für die Verpackungs- und Druckindustrie

Digitalisierung als Boost für die Verpackungs- und Druckindustrie - © Petra Prigge

Die Welt der Verpackungs- und Druckerzeugnisse steht vor ihrer nächsten Entwicklungsstufe. Digitale Photographie – einst erfunden von Kodak – hat sowohl ganze Märkte erodiert und neu entstehen lassen, als auch Nutzerverhalten nachhaltig umgestellt. Ein ähnlicher Umbruch kann nun der Welt der Verpackungshersteller sowie der Hersteller von Druckerzeugnissen bevorstehen.

Ralph Bombis, Vorsitzender der Enquete-Kommission zur Zukunft von Handwerk und Mittelstand, informierte sich gemeinsam mit dem ehemaligen NRW Innenminister Dr. Ingo Wolf sowie Dr. Werner Pfeil, wie Digitalisierung die Herstellung von Verpackungs-und Druckerzeugnissen auf eine neue Ebene katapultieren kann.

Neuartige Druckmaschinen, die jedes Jahr Millionen Quadratmeter an Druckerzeugnissen erzeugen können, stehen vor der Tür. Das Besondere an diesen enorm schnellen Maschinen ist nicht ihre überragende Druckgeschwindigkeit, sondern die Tatsache, dass Rüstzeiten und Rüstkosten nahezu vollständig verschwinden.

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21. Juli 2016

Digitale Plattformen aus Sicht des Rechtsanwalts

Digitale Plattformen aus anwaltlicher Sicht - Foto: synaix GmbH

Ein Gastbeitrag von Bilal Abedin über Vertrags- und Geschäftsmodelle von digitalen Plattformen in der anwaltlichen Beratung

 

Die Aufgabe des Anwalts wird klassischerweise darin gesehen, die Rechtsposition und die Wirtschaftsgüter des Mandanten zu verteidigen. Die Digitalisierung zwingt einem hier aber einen tiefgreifenden Paradigmenwechsel auf.

Paradigmenwechsel in der Wertschöpfung

Um das zu erklären, hole ich ein wenig aus: Im Mittelalter waren Felder, Wälder und Schlösser zentrale Vermögenswerte, die den Reichtum einer Person dokumentierten. Mit der industriellen Revolution änderte sich alles. Ein Industrieller konnte auf einmal in einer kleinen Fabrik eine viel größere Wertschöpfung erreichen als der Feudalherr und hat diesen deklassiert.

Die zweite/dritte industrielle Revolution, der Einzug in die Informationsgesellschaft, hat auf ähnliche Weise alles auf den Kopf gestellt. Nicht mehr die Fabriken, sondern vor allem die Patente, Marken und das Know-How waren die neuen zentralen Wirtschaftsgüter. Die vormals mächtigen Fabrikbesitzer waren nur noch die ausführende „Werkbank“.

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30. Juni 2016

Hörenswert: narando – Interessante Artikel unterwegs einfach vorlesen lassen

narando Gründer Christian Brandhorst im Gespräch mit Stefan Fritz - Foto: narando

Interview   

Hör´s doch! Die Plattform narando macht Artikel von Blogs und Zeitschriften hörbar, vorgelesen von geschulten Sprechern. Was liegt also näher, als das Gespräch von Stefan Fritz mit Christian Brandhorst, Mitgründer und Geschäftsführer von narando, auch via narando zur Verfügung zu stellen? Sie haben die Wahl: Weiterlesen oder einfach auf den Play-Button oberhalb dieses Textes drücken und zuhören…

Christian, mit dem Namen narando knüpft Ihr ja an das Lateinische narrare (erzählen) an. Jetzt erzähl Du mal: Wie funktioniert das für einen Publisher, seine Texte mit narando vertonen zu lassen, was hat er davon – und was ist Euer Geschäftsmodell?

Mit narando werden Texte wie Zeitschriften-Artikel oder Blog-Posts von Menschen vorgelesen. So können diese Inhalte auch unterwegs komfortabel angehört werden. Wir haben einen stetig wachsenden Pool an menschlichen Vorlesern und sind in der Lage, Texte sehr schnell als Audio-Format umzusetzen.

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22. Juni 2016

synTechTalk: OSGI – eine Einführung

synTechTalk: OSGI - eine Einführung - Bild: Lily http://www.freevector.com/jigsaw-puzzle (CC BY 4.0)

Heute im synTechTalk: Eine Einführung in OSGI.

Weg von monolithischen Anwendungen, hin zu unabhängigen Services. Diesen Slogan hat sich die OSGI-Alliance (Open Services Gateway initiative) auf die Flagge geschrieben und viele Entwickler springen auf diesen Zug auf.

Der OSGI Standard

Die OSGI-Alliance hat einen Standard entwickelt, der es erlaubt, viele einzelne Java-Services zu verwalten. Das hat den Vorteil, dass diese Services unabhängig voneinander ausgetauscht werden können und laufen können. Es ist ebenfalls möglich, Services auf mehrere Systeme zu verteilen um eine Micro Service Architektur aufzubauen.

Die OSGI stellt dafür, wie bereits erwähnt, nur den Standard zur Verfügung. Daher gibt es mehrere unterschiedliche Implementierungen. Das Gute an dem Standard ist jedoch, dass entwickelte Inhalte auf jeder OSGI-Umgebung laufen können.

Mit dem Standard arbeiten: von Bundles und Services

Im Kontext von OSGI gibt es zwei wesentliche Begriffe: Bundles und Services.

Bundles sind abgeschlossene Softwareeinheiten, die für eine bestimmte Aufgabe implementiert werden. Bundles sind Java-Programme ohne Main-Methode. Stattdessen haben sie eine Activator-Klasse, die für das Starten eines Bundles zuständig ist.

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17. Juni 2016

synaix Innovation Camp: Continuous Services

synaix Innovation Camp: Continuous Services - Foto: synaix GmbH

Drei Tage neue Infos, Vorträge zu neuen Konzepten und Wissenswertem aus der Welt der digitalen Plattformen. Dazu viele Gespräche und ausgiebige Diskussionen mit Kollegen: das ist das jährliche synaix Innovation Camp.

Mit dem diesjährigen Motto „Continuous Services“ lenken Michael Benden und Stefan Fritz den Fokus der synaix Mannschaft auf die aktuellen Herausforderungen beim Aufbau und Betrieb von internationalen Geschäftsplattformen. In einer

Für die Sicht von außen gewährt Ralf Koenzen (Geschäftsführer der Lancom Systems) den synaix Kollegen Einblicke in die Lancom Cloud Strategie. Mit diesem Ansatz ist nicht nur das Management aller Lancom Geräte (Router, Switche, VPN-Verbindungen, WLAN) mit einer Cloud Lösung machbar, sondern in Zukunft auch die Virtualisierung von Lancom-Geräten in Rechenzentren. Damit sind spannende Cloud Hybrid Konzepte für Filialisten möglich, die ihre Computer Ressourcen z.B. in den synaix Rechenzentren direkt an virtualisierten VPN Konzentratoren anschließen können. Wir sind stolz, dass die sensible Lancom Cloud Management Lösung bei synaix betrieben wird.

Für aufschlussreiche Insights in die Welt der Car- Forensik sorgt Thomas Käfer als Security Experte. Welche Möglichkeiten gibt es, aktuelle Autos zu hacken? Aufmachen und wegfahren oder „nur“ fremde Autos überall auf der Welt orten. Im Extremfall kann man sogar die Bremsen fremder Fahrzeuge blockieren. – Es gibt erschreckend viele mögliche Angriffsvektoren auf unser liebstes Spielzeug. Die synaix Kollegen wissen jetzt nicht nur, was in diesem Bereich möglich ist, sondern auch wie sie solche Schwachstellen für eigene Applikationen und Dienste vermeiden. Ganzen Beitrag lesen

09. Juni 2016

synEvent: Die Batterie, das unbekannte Wesen

Die Batterie, das unbekannte Wesen - Veranstaltung des car e.V. bei synaix - Foto: synaix GmbH

Ein Gastbeitrag von Michael Preising

Wenn eine Batterie voll geladen ist, dann sitzen möglichst viele Elektronen dicht nebeneinander auf freien Plätzen, hier spricht man von großer Packungsdichte.

Ähnlich wie in einer vollgeladenen Batterie ging es bei der Veranstaltung rund um “die Batterie – das unbekannte Wesen” (Focus in einem Elektroauto) zu. Die 70 Teilnehmer saßen dicht an dicht im Foyer der synaix, alle Plätze waren besetzt.

Geladen zu diesem Treffen hatte der car e.V. – competence center automotive region aachen / euregio maas rhein. Der car e.V. ist ein Unternehmerverband mit 50 Mitgliedern, gegründet vor 15 Jahren, mit dem Ziel des technisch-wissenschaftlichen Austauschs zu Automotive-Themen.

Die räumliche Enge tat dem Interesse der Teilnehmer keinen Abbruch. In fünf Kurzvorträgen wurde ein interessantes Themenspektrum vom Grundlagenwissen zur Batteriezelle über Alterungserscheinungen bis zur Entsorgung aufgespannt.

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07. Juni 2016

Digitale Transformation ist Dialog

Dialog über Digitale Transformation in der Citykirche - Foto: synaix GmbH

An einen ungewöhnlichen Ort hatte synaix zum Dialog über Digitale Transformation eingeladen: Mehr als 100 Gäste folgten der Einladung in die Citykirche, um sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit Digitaler Transformation zu befassen. Schon bald wurde klar, dass synaix die Citykirche sehr  bewusst als Ort für diesen Dialog gewählt hatte. Schließlich ist sie ein Symbol für Wandel und Konstanz zugleich, wie synaix Geschäftsführer Michael Benden in seiner Begrüßung erklärte: Von der Klosterkirche über die Rolle als katholische Pfarrkirche hat sich St. Nikolaus über die Jahre zur Ökumenischen Seelsorge- und Begegnungsstätte gewandelt, die mit ihrer zentralen Lage in der Aachener Innenstadt allen Menschen offen steht. Und konstant ist sie in der Großkölnstraße eine feste Anlaufstelle für Menschen, die den Dialog suchen.

Verbinden auf neuen, ungewohnten Ebenen

Digitale Transformation sei aber mehr als das einfache Umwandeln oder Verändern, betonte Stefan Fritz. Digitale Transformation bedeute vor allem das Verbinden und völlig neue Zusammensetzen auf einer anderen, ungewohnten Ebene, die neue Möglichkeiten eröffnet. Und zugleich ein Zusammenbringen von Nutzern und Anbietern. Eine Herausforderung, der sich nicht nur Wirtschafts-Unternehmen in den verschiedenen Branchen stellen müssen. Auch die Kirchen gestalten sich als Organisationen neu und haben Teil an der digitalen Transformation.

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31. Mai 2016

Eine Plattform mit integrierter Sicherheit für Apps und Anwender

Eine Plattform mit integrierter Sicherheit für Apps und Anwender - Bild: pixabay.com/geralt

Der Bedarf an einfachen, sicheren Kommunikationslösungen im deutschen Gesundheitswesen ist ungebrochen. Der Nutzen würde sich direkt bei Ärzten, Kliniken und Patienten bemerkbar machen – warum also geht es nur schleppend vorwärts? Vieles, was als contra-Argument ins Feld geführt wird, hat mit Sicherheit zu tun – das könnte sich jetzt ändern.

Das deutsche Gesundheitswesen ist innovationshemmend. Die Idee der Selbstverwaltung, die Gesundheitsversorgung soll nach dem Willen des Staates die Konsensbereitschaft zwischen den Beteiligten, Versicherer (Krankenkassen), Leistungserbringer (Ärzte) und Patienten (Beitragszahler) fördern. Eine hübsche – jedoch allzu theoretische – Wunschvorstellung, doch bahnbrechende und innovative Entwicklungen sind bedingt durch dieses Systemprinzip nur schwer zu erreichen.

Ein schützendes Dickicht lässt auch keine Innovationen durch

Die vielen Vorschriften, Verordnungen und Gesetze in allen medizinnahen Bereichen, wie Pharma, Medizingeräte, Behandlungsprozesse machen die Situation eher schlimmer als besser. Dabei kann ihnen nicht grundsätzlich das Ziel abgesprochen werden, die Menschen schützen und zur Gesundung beitragen zu wollen. Doch in ihrem komplexen Zusammenwirken ist ein Dickicht entstanden, in dem Anbieter für neue Ideen einen langen Atem und vor allem sehr viel Kapital benötigen.

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